Jugendgruppe

15.10.2019
Letztes Herbsttreffen – Wir machen alles winterfest

Am 15.10. war es nun soweit und wir beendeten das Sommertraining. Alle Seglerinnen und Segler trafen sich noch einmal mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden als Helfer um die letzten Boote winterfest zu machen und nach dem Rechten zu schauen. Leinen wurden geordnet, Material gesichtet und geprüft, was im Winter so alles bearbeitet werden muss. Dann wurde alles ordentlich verpackt. Derweil stieg den fleißigen Helfern der Duft des leckeren Grillgutes in die Nase und man saß in gemütlicher Runde beisammen und organisierte das kommende Wintertraining, das nun wieder montags in der Turnhalle der Grundschule am Vogelgesang stattfinden wird.
Allen Seglerinnen und Seglern und ihren Familien wünschen wir eine schöne Winterzeit!


Madison – unser neues Teammitglied

Hallo Madison, du bist seit einigen Wochen bei uns. Wie bist du zum Segeln gekommen?
Ich bin schon sehr früh mit Oma und Opa auf dem Segelboot gesegelt. Im letzten Sommer habe ich dann einen Opti – Kurs auf der Ostsee gemacht und den Jüngstensegelschein abgelegt.

Was findest du am Segeln so toll?
Man ist immer an der frischen Luft und es macht Spaß in die Sonnenuntergänge auf dem Meer zu sehen. Oder wenn der Mond scheint und sich im Wasser spiegelt sieht das toll aus.

Wie bist du auf uns gekommen?
Oma hat im Internet nach einem Segelverein in Magdeburg gesucht. Ich wohne ja hier. Und dann haben wir auf der Internetseite des Vereins Finja gesehen. Finja kenne ich schon von Plaue. Da war Finja immer mit dem Wohnwagen und ich mit Oma und Opa mit dem Boot. Da haben wir oft zusammen gespielt.

Und wie gefällt dir das Training bei uns im Verein?
Ich finde es sehr schön hier und freue mich Finja wieder getroffen zu haben.

Finja freut sich auch sehr, dass sie noch eine Optiseglerin im Verein dazubekommen hat. Du kannst schon richtig gut mit dem Opti segeln. Es macht Spaß dir zuzusehen.

Hast du auch noch andere Hobbies?
Nein. Ich finde das Wasser einfach toll und bin gern mit Oma und Opa auf dem Boot unterwegs.

Wie alt – oder besser, wie jung bist du?
Ich bin gerade 8 Jahre geworden.

Maddy, so wirst du meist gerufen – dürfen wir dich so nennen?
Ja klar.

Maddy, wir freuen uns, dass du da bist und wünschen dir viel Spaß in unserem Team. Herzlich Willkommen!

Wir haben Maddy bei ihren ersten Segelversuchen in unserem Verein fotografisch begleitet. Hier ein paar Impressionen für euch.


2.-6. Oktober 2019
Herbstsegeln auf der Ostsee

Wie schon im letzten Jahr wollte Finja gern noch einmal die Erfahrung auf einem großen Segelboot mit einer tollen Teamwork machen. Dazu begab sie sich mit ihren Eltern nach Kiel. Dort wartete am Thiessenkai schon der Toppsegelschoner BANJAARD mit einer tollen Crew an Bord. 18 Leute sollten zusammen mit dem Kapitän, dem Bootsmann und der Küchenkünstlerin Doreen das Schiff unter Segel setzen können. Die Wettervorhersage war nicht so ermutigend, da immer Regen und Kälte angezeigt wurde. Aber wie das mit den Apps so ist – sie stimmen meist nicht – und zu unserer großen Freude gab es nur ein paar winzige Regentropfen. Es machte wieder sehr viel Spaß die sieben Segel zu setzten und das Schiff ohne Motor über die Ostsee segeln zu sehen. Mit einer 5 bis 6 und bis zu einer 20 Grad Krängung stellte man uns dabei schon manchmal vor so einige Herausforderungen. Schweißtreibend war es immer die Segel zu entpacken und wieder einzupacken. Durch Finjas unerschrockene Art bekam sie die Aufgabe dies im Klüvernetz für den Innen – und Außenklüver zu tun. Die großen Segel zu setzen gelingt nur im Team. Nicht selten zogen drei Leute an Pik und Klau um das Segel hoch zubekommen – manchmal sehr froh darüber an dem Fall zu stehen, das man nur fieren muss. Die tolle Crew segelte mit uns sehr aktiv, so dass wir stets am Wenden und Halsen waren. Das will in einem unerfahrenen Team gut vorbereitet sein – nicht so wie im Opti – Ruder legen, Bug durch den Wind, Segel auf die andere Seite, dicht holen und fertig. Das dauert sehr viel länger und bedarf viel Kraft. Doreen zauberte aber in der Küche dann die heißbegehrten Mahlzeiten, die soooo lecker waren und sofort war die Kraft wieder aufgetankt. Wem es unter Deck gut ging, nutze auch die Zeit für Lesen und Spielen. Finja fand zwei Hamburger Jungs in ihrem Alter an Bord mit denen sich die segelfreie Zeit gut verbringen ließ. Die Route führte von Kiel nach Schleimünde, hinüber nach Dänemark zum lecker dänischem Eis essen und wunderschöne versteckte Gegenden zu erkunden. Unser Kapitän führte uns in zauberhafte Ecken und wusste immer eine Geschichte dazu zu berichten. Im Steuerhaus durfte Finja die Positionen bestimmen und in der Karte suchen, sowie am GPS Gerät den Kurs verfolgen. Leider ging der Törn wie immer viel zu schnell zu Ende und schreit auf jeden Fall bei Finja nach MEE(H)r.


Unser jüngster Segler

Seit dem Sommer nimmt Sören an unserem Training des 1. SVBS Magdeburg teil. In unserer Fotoshow mit ihm siehst du, wie das Training bei uns beginnt.
Du brauchst für den Anfang nur gute Laune und ein paar Badeschuhe. Alles andere bekommst du erst einmal vom Verein gestellt. An den Fotos merkst du, dass wir uns viel Zeit für dich nehmen um dich individuell zu betreuen und dir Vertrauen in dein Boot und in dich selbst zu geben. Dann bist du ganz schnell bereit, selbständig segeln zu können. Und jetzt macht Segeln einfach  nur Spaß.
Wenn du Lust bekommst das einmal auszuprobieren, dann melde dich bei uns und nimm an einem Schnuppertraining teil.
Vielleicht können wir dich dann auch bald bei uns begrüßen.
Herzlich Willkommen Sören und danke, dass du unseren Lesern zeigst, wie dein Start bei uns war.


28./29. September 2019
Ahorncup Kirchmöser

Am Freitagabend bei schönem Herbstwetter machte sich Finja wieder einmal auf nach Kirchmöser um ihre zweite Opti B Regatta unter DODV Mitgliedschaft zu segeln. Der Ahorncup – einer der bestbesuchten Regatten sollte es sein. Sie war überwältigt von der Anzahl der Boote. Es gab 70 Meldungen in A und 69 in B. In einem so großen Feld ist sie noch nie gestartet und das hauchte ihr schon ein bisschen Angst ein. Die Freude war groß, als sie zwei bekannte Segler aus Niedersachsen vom Trainingslager wieder traf. Diesmal wurde Finja von ihren Eltern im Motorboot auf dem See begleitet, so dass sie vor und zwischen den Regatten, wie jedes andere angetretene Team, gecoacht werden konnte. Und das stellte sich auch als sehr hilfreich heraus – weniger wegen der Tipps, sondern eher als Motivation. Denn diese Regatta sollte es das erste Mal für Finja richtig in sich haben. Bei schönstem Sonnenschein ging es zum ersten Start. Wie schon öfter fiel es ihr schwer bei so vielen Booten aus der ersten Reihe zu starten – zu groß ist die Angst ein Boot zu beschädigen bei dem Gedrängel. Es dauerte nicht lang da blitzte es in der Ferne und ein kleines Gewitter zog, erfreulicherweise, am Regattafeld in genügend Entfernung vorbei. Der mitgebrachte Regen machte aber schon zu schaffen. Bei solch einem Regen zu segeln war auch neu. Gut die Entscheidung getroffen zu haben, mit Trockenanzug auf’s Boot zu steigen. Immer wieder wurden die Wettfahrten durch Schauer begleitet und immer wieder frischte der Wind richtig auf – manchmal zu einer plötzlichen 6. Das strengte an. Ja nun war sie in B angekommen. Die Kurse blieben – egal ob Regen oder Böen – in B wird gesegelt. Klitschenass und ziemlich geschafft von der Anstrengung und sicher auch dem Respekt vor dem Wind, freute sie sich am Motorboot zu einem Fischbrötchensnack anlegen zu können und sich ein paar Kuscheleinheiten von ihrem Maskottchen und nette Worte von ihren Eltern abzuholen. Vier Wettfahrten wurden gesegelt und an diesem Tag war Finja froh, danach, ohne Kenterung und alle Fahrten durchgesegelt im Wohnwagen warm zu werden. Am Sonntag gab es dann bei genau solch starkem Regen aber etwas weniger Wind noch zwei Wettfahrten. Von den letztendlich 64 gewerteten Opti B-Seglern erkämpfte sie sich den 55. Platz. Wir sind ganz stolz, dass du bei diesen Bedingungen durchgesegelt bist und letztendlich für deinen B Start einen für dich guten Platz belegt hast. Leider wird dieser in B nicht einmal mehr mit einer Urkunde honoriert – die gibt es nur für das erste Viertel. Das war ein hartes Ankommen in der nächsthöheren Klasse. Herzlichen Glückwunsch auch von deinem Trainer, liebe Finja!


14./15. September 2019
Offene Mitteldeutsche Jugendmeisterschaft –
Landesjugendmeisterschaft Sachsen – Anhalt

Am Freitag, dem 13. war es nun soweit und die vom Verein bereits im Mai nominierten Seglerinnen und Segler sollten zu den Offenen Mitteldeutschen Jugendmeisterschaften sowie der Landesjugendmeisterschaft Sachsen – Anhalt an die Goitzsche aufbrechen. Hoffentlich kein schlechtes Omen für unsere Seglerin.
Gemeldet waren die Klassen Optimist B, 29er, 420er, Europe, Laser 4.7, Laser Radial, O‘pen Skiff. Das heißt 75 Boote sollten sich auf dem Mitteldeutschen See tummeln. Ein überraschendes Meldeergebnis, teilte der Wettfahrtleiter Raik Wollenbecker in seiner Eröffnungsrede und Steuermannsbesprechung mit und auch der Bürgermeister Bitterfelds freute sich, so viele Seglerinnen und Segler in – wie er sagte – dem wunderschönen Bitterfeld begrüßen zu dürfen. Die Vertreter der Seglerverbände nutzten noch einmal die Gelegenheit für die überall neu entstehende Seenlandschaft Mitteldeutschlands zu werben. Ein Grund diese erste Mitteldeutsche Jugendmeisterschaft ins Leben zu rufen war, dass sich so größere Felder in der Jugend zusammenfinden sollten als es auf den einzelnen Landesregatten üblich war. Und diese Planung ist offensichtlich aufgegangen. Finja freute sich viele ihrer Segelfreunde aus der Saison wieder zu treffen.
Wie man das von der Goitzsche jedoch schon öfter mal gewohnt war, ließ der Wind am ersten Wettkampftag auf sich warten. Dafür war es ein wunderschöner Spätsommertag, der allen zu einer chilligen Freizeit rund um dem See verhalf. Am Sonntag aber konnten alle Wettkämpferinnen und Wettkämpfer genügend Wettfahrten zusammen bekommen, so dass sie auch als Ranglistenwertung gelten durfte.
Finja startete das erste Mal offiziell in B, nachdem sie nun Mitglied in der DODV wurde. Das heißt, auch sie wird jetzt deutschlandweit um Ranglistenpunkte in dem Eiermann Opti B – Cup kämpfen. Da war die Aufregung schon ganz gewaltig. Verwöhnt von vielen in Opti C gesammelten Pokalen war ihr klar, dass man wohl nun wieder von vorn anfängt und sich erst einmal hinten anstellt. Also war erklärtes Ziel für sie: „Ich möchte nicht letzte werden beim Kampf gegen die erfahrenen Jugendlichen.“ In der Opti B Klasse waren 26 Boote gemeldet von denen 23 an den Start gingen. Im Ergebnis wurde Finja 18. und freute sich sehr ihr Ziel – wie sie sagt – übererfüllt zu haben. Mit einem Lächeln und dem Satz „Das hat richtig Spaß gemacht.“ kam sie vom See. Na dann – alles richtig gemacht!
Bei der Siegerehrung der einzelnen Klassen kam es durch Tino Gepler, dem Landesverbandsvorsitzenden der DODV noch zur Gesamtauswertung des Opti – Einsteigerpokals, der im Sommer (wie berichtet) ausgetragen wurde. Hier konnte Finja nun doch noch einen Pokal für den 2. Platz in Sachsen-Anhalt mit nach Hause nehmen und so die Opti C Klasse in der Gewissheit verlassen, ihren Verein hier sehr gut vertreten zu haben.
Herzlichen Glückwunsch Finja! Wir wünschen dir viel Freude und Erfolge bei deinen neuen Wettkampfherausforderungen in B!


31.August und 01.September 2019
ABC Regatta beim Segelclub Karolinenhof e.V. Berlin

Während sich am Barleber See die Ixylons einen fairen Kampf lieferten und den Magdeburger Pokal austrugen, machte sich Finja zu ihrer letzten C – Regatta auf nach Berlin. Während der Hauptmann von Köpenick Regatta erfuhr sie von dieser besonderen 41. ABC Regatta, die neben den Wettfahrten auf dem Wasser noch einiges seglerisches Können an Land abverlangte. Und das hörte sich nicht nur interessant sondern auch nach viel Spaß an. So wollte sie ihre Segelsaison in C mit einem schönen Abschluss krönen, bevor es in zwei Wochen an den B – Start zur Goitzsche geht.
In Berlin angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und es wurde wieder klar, dass wir die Einzigen aus den mitteldeutschen Landen waren.
Am Samstag ging es dann auch gleich los. 63 Optis in fünf Altersklassen starteten auf dem Langen See ihre ersten Wettfahrten, nachdem Tino eine Steuermannsbesprechung vom Feinsten organisiert hat. In deutlicher Zeichnung und kleinschrittiger Erklärung wurden den Seglerinnen und Seglern Start – Segelstellungen – Tonnenumrundungen – Kurs und Ziel erklärt. Und jedem Erwachsenen huschte ein Lachen übers Gesicht als die Zickzacklinie vor der Tonne immer zackiger und enger wurde. Das ließ auf deutliche Erfahrungen in der Jugendarbeit schließen, die wohl jeder Trainer kennt. Unterbrochen wurde die kurzweilige Steuermannsbesprechung nur durch den Lärm der Flugzeuge, die durch den naheliegenden Flughafen Schönefeld im 5-min Takt starteten und landeten und für jeden greifbar nah am Himmel für schöne Aussichten sorgten. Ein großer Teil der 63 Seglerinnen und Segler waren nicht zum ersten Mal hier. Die besondere Art, diese Regatta zu organisieren ließ alle mit viel Freude an die Wettfahrten gehen – ob erfahren oder nicht. Durch den gemeinsamen Start wurde die Position nicht gleich offensichtlich, da die Wertung später nach Geburtsjahren erfolgen sollte. In Finjas Altersklasse bedeutete das elf Optis. Beeindruckt von der Anzahl der Boote an der Startlinie gelang es ihr leider nicht in der ersten Reihe zu starten, dafür zeigte sie gute Segelleistungen auf dem Kurs und segelte auf Platz 6 und 7.
Nach den zwei Wasserrennen kam der spannende Landteil. Das A bedeutete einen Hindernislauf zu absolvieren an dessen Ende ein Tau durch ein Auge zu stecken war und durch einen Achtknoten am Ausrauschen gehindert werden sollte. Anschließend galt es zwei Boote an ihren Schleppleinen mit einem Kreuzknoten zu verbinden. Bei der Station B musste, nach einem 100 m Lauf, ein am Mast hoch gezogenes Fall mit Hilfe eines Spinnakerbaums heruntergezogen werden. Anschließend sollte der daran befindliche Schäkel geöffnet und die Scheiben herausgenommen werden. An der Station C galt es eine Wurfleine so ordentlich aufzuschießen, dass ein anschließender Leinenwurf so weit wie möglich gelingen konnte. Dieser Wettkampf wurde wie eine Wettfahrt gewertet und konnte nicht gestrichen werden. Hier konnte Finja einen deutlichen Sieg in ihrer Wertungsklasse nach Hause tragen, was dazu führte, dass sie nach der letzten Wettfahrt, die sie auf Platz 5 segelte, den bronzenen Pokal mit nach Magdeburg nehmen durfte. Das machte sie natürlich besonders stolz, bei ihrer letzten C Regatta noch einmal so erfolgreich gekämpft zu haben. Zwischendurch wurde die Zeit mit tollen Angeboten verbracht. Am beliebtesten war hier die Fahrt auf der Banane, von der das Seemannsgarn behauptete, dass sie der Grund für die hohe Regattabeteiligung war ;-).
Es war wieder einmal ein wunderschönes Wochenende mit vielen neuen Erfahrungen und unheimlich viel Spaß für die Kinder. Allen jungen Seglerinnen und Seglern – gerade auch jenen mit wenig Erfahrung – können wir diese Regatta nur empfehlen.
Vielen Dank dem Segelclub Karolinenhof für dieses Event. Leider können wir im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein. Euch wünschen wir aber weiter so viel Freude bei der Austragung dieser ABC Regatta.


Interview mit Karl
Hallo, wer bist du?
Ich bin Karl.
Wie alt bist du?
16 Jahre
Wo kommst du her?
Aus Magdeburg Ottersleben.
Wie bist du zum Segelsport gekommen?
Ich habe einen Segelkurs im Urlaub in Rerik gemacht. Das hat mir sehr gefallen. Und dann überlegte ich, ob man den schönen Sport auch in Magdeburg betreiben kann.
Wie bist du auf unseren Verein am Barleber See aufmerksam geworden?
Ich bin in der DLRG und trainiere dort auch am Barleber See. Da sah ich die Segelboote auf dem Wasser.
Du bist jetzt ein Jahr dabei. Wie gefällt es dir bei uns?
Es gefällt mir sehr gut. Schade ist, dass so wenige Jugendliche in meinem Alter da sind, zumal ich eine Zweimannjolle, den 420er segle und da immer einen Partner benötige.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du, der du dieses Interview liest, dich bei uns meldest und vielleicht mein Segelpartner werden kannst. Segeln macht nämlich viel Spaß und zu zweit erst recht.
Benötigst du zum Segeln ein eigenes  Boot?
Nein, der Verein stellt mir eines zur Verfügung. Das einzige was ich brauche sind ein Paar Wasserschuhe und gute Laune. Boot und Schwimmwesten gibt es im Verein. Allerdings muss man schwimmen können.*
Deine Hobbies haben alle mit dem Wasser zu tun. In der DLRG engagierst du dich auch? Was machst du da?
Zurzeit mache ich dort meinen Rettungsschwimmer, so dass ich vielleicht dann auch mal in Einsätzen an der See oder am Meer zur Verfügung stehen kann.
Hast du Lust perspektivisch auch an Regatten teilzunehmen?
Wenn ich einen coolen Segelpartner finde mit dem ich regelmäßig trainieren kann, dann kann ich mir das gut vorstellen auf Regatten zu fahren.
Gibt es etwas, was du unseren Lesern sagen möchtest?
Segeln ist ein wunderschöner Sport. Man ist immer an der frischen Luft und am Wasser. Es ist ein Sport für jedes Alter. Sobald man schwimmen kann, kann man auch aufs Boot. Es gibt auch viele ältere Herrschaften in unserem Verein, die uns zeigen, dass man auch bis ins hohe Alter diesen Sport betreiben kann. Man kann ihn als Spaß und in Ruhe genießen, aber wenn man möchte – auch anspruchsvoll bei Regatten. Schön ist, dass man viel über sich selbst lernt und bei Wind und Wellen selbstbewusst mehr und mehr  Entscheidungen trifft.

Und im Gegensatz zum Motorboot ist das Segeln ein sehr umweltfreundlicher Sport ohne den Lärm und den Abgasen von Motoren.

* Zum Segeln benötigst du lediglich das Seepferdchen als Schwimmnachweis.


Trainingslager 2019

Auch im Sommer 2019 fand wieder unser traditionelles Trainingslager am Barleber See statt. In ihren Optis und 420ern trainierten die Kinder und Jugendlichen von Donnerstag bis Sonntag sehr individuell, da wir ein starkes Trainerteam vor Ort hatten. So war es sogar möglich, am Sonntag zum Abschluss ein Einzeltraining anzubieten, was den Trainingserfolg des Einzelnen natürlich effektivierte. Unser jüngster Teilnehmer lernte seinen Opti besser kennen und segelte zusammen mit Monique seine ersten Seemeilen. So lernte er die Bedeutung von Segelstellung, Ruder und Schwert und segelte seine ersten Wenden. Finja trainierte mit Micha für ihre Regatten die Starts mit der Uhr, um bei den nächsten Wettkämpfen die Chance zu haben unter den Ersten über die Startlinie zu fahren. Denn wie heißt es so schön – wenn man vorn über die Startlinie fährt hat man gute Chancen vorn über die Ziellinie zu fahren. Auch die Jugendlichen sahen ihren 420er mit neuem Segel. Sie setzten den Spinnaker und machten erste Erfahrungen mit ihm.
Die Abende wurden wie immer in gemütlicher Atmosphäre mit einigen Eltern beim Grillen und Chillen verbracht. Und zwischendurch gab es bei der Hitze eine Erfrischung im kühlen Nass.
Danke der Trainercrew für ein entspanntes Trainingslager und den Helfern für ihr Engagement, so dass alle Beteiligten mit viel Freude und neuen Erfahrungen Sonntagmittag ihren Heimweg antraten.


Opti Einsteiger Pokal IV – Barleber See

Nun endlich war es soweit: Auch bei uns am schönen Barleber See sollte es eine Opti Regatta geben. Die 4. und letzte aus der Serie des Opti Einsteiger Pokals. Eine Serie, die angehende junge Optiseglerinnen und -segler an Regatten heranführen möchte. Diese, als Eintagesregatta organisiert, sorgt für ein Hereinschnuppern in die Welt des Regattasegelns ohne den Aufwand von Übernachtungen und der Angst um Ranglistenpunkte kämpfen zu müssen.
Natürlich ist die Aufregung bei der Vorbereitung immer groß. Hat man an alles gedacht? – Geht es auch gemäß der Wettfahrtregeln zu?  – Können sich alle bei uns wohlfühlen? – Finden sich trotz der Ferien genügende Teilnehmer um ein Race veranstalten zu können? – Wird die Technik nicht streiken? Kriegen wir die „Bande“ satt? und vor allem: Kommen und gehen alle mit einem lächelnden Gesicht?
Ob uns der Wettergott gut gesonnen ist? – Darauf haben wir keinen Einfluss – da hilft nur Hoffen. Mehr lesen …


08.-11. Juli 2019
Landestrainingslager Sachsen – Anhalt Opti/420er in Seeburg

Vom 8.7.-11.7.2019 fand das Landestrainingslager Sachsen – Anhalt in Seeburg für Opti/420er mit dem Opti-Einsteiger Pokal III statt.
Acht 420er Seglerinnen und Segler, zehn Opti Anfänger und zwölf Optimisten B fanden sich zum Landestrainingslager Sachsen-Anhalt am Süßen See in Seeburg ein.
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29./30. Juni 2019
Trainingslager am Tankumsee

Nachdem Finja in Wolfsburg einige junge niedersächsische Seglerinnen und Segler kennenlernte, freute sie sich diese im Trainingslager in Isenbüttel wieder zu treffen. Hier am Tankumsee sollte das traditionelle Optitrainingslager in drei Optigruppen – Anfänger, Fortgeschrittene Anfänger und Regattasegler – stattfinden.
Allein der Satz aus der Ausschreibung: „Unser Ziel ist es, dass alle Kinder mit einem „Dauergrinsen“ wieder nach Hause fahren …“ hatte Finja und auch ihre Eltern neugierig gemacht. Ganz in deren Sinne, nämlich dass es 1. immer auf den Spaß am Segeln ankommt und dann auf die Platzierungen, machten sie sich auf nach Isenbüttel zum Wassersport-Club Gifhorn um sich das „Dauergrinsen“ abzuholen. Neben dem Vereinstrainer Detlev kamen auch „Toshi“ und Mats angereist um ihre Segelkenntnisse und –erfahrungen an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben. Immerhin war Mats Ludwig 2013 mit seinem Team „Rock The Wave“ Deutscher Jugendmeister im 29er. Das beeindruckte sehr und machte bei allen Lust, sich dieses Gefährt auch mal aus der Nähe anzuschauen und von Mats zu lernen.
Finja wurde der Regattatruppe zugeordnet und hatte in dieser Gruppe ganz schön viel zu Lernen. Aber Mats‘ ruhige und gelassene Art ließ sie dranbleiben und immer besser werden. Vor den Wassereinheiten gab es immer ein bisschen Theorie und danach eine Videoauswertung, die alles 😉 an’s Tageslicht brachte. Trotz der großen Hitzewelle mit zum Teil über 40 Grad Celsius waren alle entspannt und freundlich. In der Ruhe dieser Hitze hatte man als Eltern auch einmal genügend Zeit um sich die kleinen Naturschauspiele rund um den See anzusehen, wie die Bilder zeigen. Uns hat es sehr gefallen und wir sind überzeugt, dass wir uns bald einmal wieder sehen werden. Vielen Dank euch und bis zu unserem Wiedersehen behalten wir das eingesammelte „Dauergrinsen“ im Gesicht.


22./23. Juni 2019
OptiWOB

Finjas Ziel ist es im September in B umzusteigen. Um einen kleinen Eindruck vom Unterschied einer C – zu einer B Regatta zu bekommen, meldete sie sich zu einer kleineren B Regatta in Wolfsburg an. Zwei Tage wurden hier fünf Wettfahrten an dem kleinen aber feinen Allersee gesegelt. Der Allersee ist ähnlich groß wie unser Heimatrevier und man vermutet in der Auto- und Fußballstadt gar nicht dieses wunderschön gelegene Idyll. Wir wurden hier sehr herzlich willkommen geheißen und die liebevolle Versorgung durch die Vereinsmitglieder ließ es uns allen gut gehen.
Gleichzeitig wurde neben wunderbaren Temperaturen auch sehr guter Wind bestellt ;-). Mit einer 2 – 3 konnte Finja sich gut anfreunden und setzte sich als Ziel nicht Letzte zu werden. Was war nun anders – die Segleranweisung gilt es nun selbst ausführlich zu studieren, die Fahrtstrecke wird länger und am Startschiff wird schnell mal etwas verändert, Kurse verkürzt, Tonnen verlegt … Und die Mitsegler schreien laufend „RAUM“ – ob sie ihn haben oder nicht. Und tricksen können sie auch schon ganz gut – Segel abdecken, die Tonnen kurzfristig innen umrunden … Ach ja und Protestverhandlungen gibt es auch schon mal. Trotzdem war es dann an Land ein schönes gemeinsames und nettes Miteinander, so dass Finja sich sehr freut einige der Seglerinnen und Segler nächste Woche im Trainingslager am Tankumsee wieder zu treffen. Sie schlug sich sehr wacker, konnte sich sicher orientieren und ließ sich nicht verunsichern und sie hatte seeeeeehr viel Spaß. Was will man mehr. Und die Tricks – die lernt sie auch noch! Wartet ab! Ach ja – ihr Ziel hat sie erreicht: einen sicheren 11. Platz von 16. Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schnupper B!


15. Juni 2019
Hauptmann von Köpenick Regatta

Am 15.6.2019 ließ es Finja sich nicht nehmen zu ihrer Lieblingsregatta nach Berlin aufzubrechen. Mit den tollen Erinnerungen aus dem letzten Jahr im Gepäck war sie hoch motiviert und stellte sich ihr persönliches Ziel unter die ersten 20 zu kommen, nachdem sie beim letzten Mal auf Platz 29 fuhr. Wie schon 2018 wurden wir wieder herzlich empfangen, alles war top und motivationsreich organisiert. Ja und als einzige Seglerin aus Sachsen-Anhalt zwischen den ganzen Berlinern machten wir auch für unseren Verein etwas Werbung. In persönlichen Gesprächen fand man dann doch den einen oder anderen, der gute Erinnerungen an die Segelzeit am Barleber See zu Studienzeiten hatte. Für Finja sollte es die letzte Regatta hier sein, da sie am Ende dieser Saison in B umsteigen wird. Daher genoß sie sehr den Wind in ihrem Nessaja – Segel auf der Dahme. Am Ende wurde sie mit einem Platz – weit besser als geplant belohnt. Den 13. Platz ersegelte sie sich. Damit war es ein gelungener Abschluss der Hauptmann von Köpenick Regatta. Vielleicht werden unsere neuen jungen Optisegler in Berlin in ihre Fußstapfen steigen. Das ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Danke an die Seglergemeinschaft Wendeschloss für die schönen Stunden. Wir wünschen euch weiter immer viel Freude mit den Anfängern und werden von unseren guten Erfahrungen hier in Mitteldeutschland  berichten. Euch immer Mast- und Schotbruch!


09./10. Juni 2019
Silberne Lok

Am 9. und 10.06.2019 wurde in Kirchmöser wieder die Silberne Lok ausgetragen. Zusammen mit dem ESVK trägt hier auch unser befreundeter Wassersportverein Buckau-Fermersleben Verantwortung. Da war es selbstverständlich eine Jugendseglerin von unserem Verein antreten zu lassen. Leider gab es am Samstag starke Winde, so dass die Wettfahrtleitung sich entschied die Opti C Segler an Land zu lassen, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Auch von den Opti B Seglern haben sich nur wenige auf das Wasser getraut. Selbst einige der schönen O – Jollen sind ganz schnell wieder an Land gekommen um Kenterungen und Materialschäden zu vermeiden. Und Kenterungen gab es an diesem Tag viele – auch von den erfahrenen Seglern. Die, wie immer, gut organisierte Seglerparty ließ dann aber die Böen vergessen. Finja nutzte die Chance mit auf dem Schlauchboot herauszufahren um sich Segeln bei Starkwind aus gesicherter Position einmal anzuschauen. Und dabei wurde ganz schnell klar, dass die richtige Entscheidung getroffen war.
Am zweiten Tag – wie soll es sein – war vom Wind nicht mehr viel übrig, um genau zu sein – fast gar nichts, was Finja dann zu einem undankbaren 4. Platz brachte. Aber der Spaß war ungebrochen und damit war alles bestens.
Herzlichen Glückwunsch auch Lydia und Hans zu ihrer ersten Auswärtsregatta vom WBF Magdeburg.


01. Juni 2019
29er LJM Sachsen 2019

Nachdem die 29er bei der LM in Geierswalde keine Rangliste zustande bekommen haben, freuten sie sich besonders auf die LJM am Cospudener See in Leipzig. Hier kamen zehn 29er zustande. Dank geht dabei auch an die weiter angereisten Teams vom Bodensee und vom Brombachsee.
Im Voraus der Regatta nahmen Justin und Philo Heilmann (SVL) am traditionellen Himmelfahrtstrainingslager über zwei Tage am Cospudener See teil. Dort konnten sie noch einmal viel ausprobieren. Crews wurden getauscht und Boatwork durchgeführt.
Da während des Trainingslagers die gleiche Windrichtung und ähnliche Wetterbedingungen herrschten wurde bei den 29er der Fokus darauf gesetzt möglichst viele kurze und lange Kurse zu segeln, um sich bestens auf die Regatta einstellen zu können.
Am Samstag, dem 01. Juni wurde die Lipsiade/LJM Sachsen zunächst von der Wettfahrtleitung, den Veranstaltern und dem Bürgermeister von Markkleeberg eröffnet. Da der Wind gut und es sehr warm war, waren alle erfreut als es endlich in‘s bzw. auf‘s kühle Nass ging. Jedoch oberste Regel dabei: Niemals Sonnencreme vergessen ;)!
Die 29er absolvierten am Samstag bereits fünf Wettfahrten, die anderen Klassen segelten drei bis vier. Nachdem alle Segler wieder im Hafen waren konnte man sich am Grill mit Burgern und allerlei Fleisch den Bauch voll schlagen. Gemütlich ließen die Segler den Abend ausklingen. Am Sonntag allerdings entdeckten sie zunächst nur eines – Flaute – . Der See – ein einziger Spiegel.
Gemeinschaftlich wurde gewartet, sich gesonnt, gebadet und Frisbee gespielt, denn trotz der Hitze konnten sich die Segler den Sport nicht von einer Flaute nehmen lassen. Und was war da besser als eine Partie Frisbee im angenehm kühlen „Cossi“. Als schlussendlich doch noch etwas Wind über den See streifte, entschied sich die Wettfahrtleitung es zu probieren. D.h. AP runter und raus aufs Wasser – eigentlich. Aber die 29er und die 420er entschieden sich jeweils als gesamte Klasse nicht rauszufahren, da ihnen der Wind zu inkonstant war.
Im Abbauen waren alle schnell, im Verpacken dann eher weniger, denn wie sich zeigte sind die schwarzen Masten und Großbäume bei Sonne ordentlich heiß geworden. Aber dennoch war es irgendwann vollbracht. Wie sich jedoch späte zeigte, war die Entscheidung nicht rauszufahren klug, da auch die anderen Klassen keine Wettfahrt mehr beenden konnten.
Nach der Siegerehrung begannen auch schon die übrigen Aufräumarbeiten bevor eine erneute LJM zu Ende ging. Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Event, sowohl die Regatta als auch das vorangegangene Training. Alle Beteiligten hatten ihren Spaß und für quirliges Wetter kann nun einmal niemand etwas. Dennoch hat die Wettfahrtleitung es ja schlussendlich geschafft, dass alle Klassen ihre Mindestanzahl an Wettfahrten segeln konnten.
In diesem Sinne: Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe dieses Events 2020.
Justin und Philo erreichten in der altersmäßig offen gewerteten Lipsiade – Wertung den 3. Platz und in der, dieses mal überregionalen, U19 Wertung der LJM den 2. Platz und damit den Vizelandesjugendmeistertitel. Herzlichen Glückwunsch dazu!


01. Juni 2019
Opti Einsteiger Pokal I – Bergwitzsee

Der Landesseglerverband Sachsen-Anhalt hat ganz neu eine Regattaserie für die Opti-Anfänger ins Leben gerufen. So können sich die jungen Seglerinnen und Segler in kleinen ersten Eintagesregatten versuchen und Kampfgeist schnuppern. Vier Vereine haben sich bereit erklärt, diese Form der Jugendarbeit zu unterstützen. Am 1. Juni war es dann soweit – die Auftaktregatta am Bergwitzsee. Danach folgen noch drei am 15.6. am Geiseltalsee und am 11.7. in Seeburg im Rahmen des Landestrainingslagers. Die Abschlussregatta findet bei uns am Barleber See am 10.8.2019 statt. Jede einzelne Regatta wird wie üblich gewertet und es wird eine Gesamtwertung der Reagattaserie erfolgen. Jeder junge B und C Segler kann sich dazu über raceoffice anmelden. Neben den B-Seglern starteten am Bergwitzsee bei sehr heißen Temperaturen drei Seglerinnen und Segler in vier Wettfahrten in C von denen Finja den Siegerpokal stolz nach Magdeburg brachte.


25./26. Mai 2019
Landesmeisterschaft Sachsen – Geierswalder See

Am 25. und 26.05.2019 war Justin mit Philo Heilmann (SVL) zur LM der 29er am Geierswalder See. Leider kamen nur fünf Boote zusammen, das sechste viel leider krankheitsbedingt aus.
Die Regatta wurde von Justin und Philo als Training für die anstehende LJM in Leipzig genutzt. Durch teils unvorhersehbare Dreher auf dem See kehrte sich das gesamte Feld mehrmals komplett um. So blieben alle fünf Boote nahezu immer unmittelbar beieinander, was selbst kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben ließ. So konnte man als Erster am Start rauskommen und als Letzter die Ziellinie überqueren. Trotz der nur fünf Boote war das Rennen unvorhersehbar spannend und jeder konnte sich vorn oder eben auch das Ende des Feldes ersegeln.
Opti A, Opti B und Cadet segelten ebenfalls, wobei die Cadets das größte Feld stellten, was jedoch hauptsächlich auf der internationalen Beteiligung vieler tschechischer und polnischer Crews beruhte. Dafür kann man für die 29er Klasse eines sagen: Eindruck hinterlassen hat sie allemal, denn wenn ein 29er unter Gennaker am Cadet- Feld vorbeizieht, kommen diese schon ins Stauen, was sich in einem lauten „WOOOOW“ vieler Cadet-Segler äußerte.
Da Justin und Philo die Regatta mehr als Training nutzten, war es auch kein Problem, dass sie nur auf Platz 4 von 5 endeten. Der Fokus lag für die beiden vor allem darin, sich aufeinander abzustimmen und einzuspielen, um dann bei der LJM Sachsen angreifen zu können, was sich hoffentlich als Erfolg herausstellen wird. Dazu mehr im Bericht zur LJM/Lipsiade.


18./19. Mai 2019
Freundschaftsregatta Kloster Lehnin

Für Finja begann am 18./19. Mai auch wieder die Regattasaison. Wie schön, dass es inzwischen mehrere Vereine gibt, die bei Anfängerregatten auch den C Seglern eine Chance einräumen, Regattaerfahrungen zu sammeln. Ein neues Revier für sie war der Klostersee in Kloster Lehnin, ein sehr schönes Revier und ein Verein mit sehr netten Leuten. 7 Mädchen und Jungen kämpften um die Plätze in C mitten zwischen den Jollenkreuzern, 420ern, O-Jollen, Ixylons, H-Jollen, OKs, Lasern, Piraten und der Opti B Rangliste. So war der See voller bunt gemischter Segel.  Finja startete mit einem 2. Platz in die Saison und freute sich sehr den 1.SVBS so gut vertreten zu haben.


11. Mai 2019
Vereinsmeisterschaft

Auch wenn das Wetter es nicht unbedingt gut mit uns meinte, fanden sich viele Vereinsmitglieder zur traditionellen Vereinsregatta zusammen. Natürlich kamen unsere Optikinder dazu und ließen es sich nicht nehmen, zwischen den großen Booten genauso lange durchzuhalten. Am Ende konnte sich Aron über die Siegerurkunde freuen. Bei vielen Leckereien und Seglertalk vergaß man dann auch ganz schnell den trüben Himmel.


01. Mai 2019
Ansegeln im Verein

Zum Ansegeln im Verein war auch die Jugendguppe mit Vertretern von Opti und Ixylon auf dem See und maßen sich mit den Großen.


23. März 2019
Start in die Segelsaison

Am 23. März war es wieder soweit und das traditionelle Regattatraining für die Optis startete. In diesem Jahr war uns der Wettergott gut gesonnen und wir konnten bei gutem Wind und herrlichem Sonnenschein mit Micha trainieren. Draußen auf dem Wasser merkte man aber, dass der Frühling erst drei Tage alt war und der frische Wind die Hände eisig werden ließ, während auf dem Vereinsgelände die Forsythien in voller Blüte standen. Unsere Seglerinnen und Segler begutachteten ihre Boote und übten noch einmal alle Manöver, damit sie für die Ostereierregatta bei unserem befreundeten WBF Magdeburg gut gewappnet sind.
Für Finja begann das Training mit einer großen Überraschung. Sie erhielt von ihrem Trainer drei Siegerurkunden, die sie für den 1. SVBS vom Fahrtenwettbewerb 2018 des Landesseglerverbandes Sachsen-Anhalt samt Medaille und Pokal in den Kategorien „Jolle Jugend U12“, „Segelboot Jugend U12“ und „Besonderer Törn“ holte. Herzlichen Glückwunsch dazu! Das motivierte natürlich gleich für den Saisonstart zu dem wir allen Seglerinnen und Seglern alles Gute und immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel wünschen.


Wintertraining

Wieder geht ein Segeljahr und eine Saison zu Ende – der Winter hält Einzug und die Seen werden kälter und frieren zu. Damit unsere Knochen nicht „zufrieren“ möchten wir natürlich auch jetzt fit bleiben um gut in die neue Saison starten zu können. Dazu treffen wir uns montags nach Absprache immer in der Turnhalle am Vogelgesang Magdeburg zu einem sportlichen Winterwettkampf. Jeder freut sich nach dem Kraft- und Ausdauertraining auf das Unihockeyturnier.


14. Dezember 2018
Alle 10 bei der Weihnachtsfeier

Wie schnell ein Jahr zu Ender geht. Natürlich feierte auch die Jugendgruppe einen kleinen Weihnachtsjahresabschluss. Dazu trafen wir uns mit interessierten Eltern und unserem Teamchef zum Bowling und wollten – so ganz im Trockenen- punkten. Mit viel Freude traten zwei Teams gegeneinander an und versuchten die Pins am besten mit Spare und Strike umzuhauen, was einmal mehr und einmal weniger gelang. Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß und freuten sich auf diese Art und Weise am Ende des Jahres noch einmal zusammen zu kommen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei unserem Trainer herzlich für die Saisonbetreuung bedanken und freuen uns nach dem Wintertraining natürlich wieder auf‘s Wasser.
Bis dahin sehen wir uns zum Hallentraining montags um 17:00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Am Vogelgesang, Magdeburg.


04. November 2018
Erstes 49er Segeln in Aarhus (DEN)

Justin fuhr nach seinem Trainingslager am Gardasee direkt weiter nach Aarhus in Dänemark, um dort den nächsten Schritt zu wagen. Nachdem der 29er bereits verkauft war und das Training in Italien mit dem 29er der Klassenvereinigung absolviert wurde, ging es an die nächste Herausforderung -49er- das High-Performance Skiff.
Zunächst führte ihn der Weg nach Eckernförde, wo er sich einen 49er ansah und etwas mit dem Importeur fachsimpelte bevor es weiterging nach Dänemark. Dort wurde der 49er eines dänischen Teams zunächst genau unter die Lupe genommen, genauso wie das nagelneue und hochmoderne Segelzentrum, welches erst dieses Jahr fertiggestellt wurde. Dann ging es an die Herausforderung, rein in den Neo und raus aufs Wasser.
Mit dem dänischen Steuermann segelte er etwa 1,5 Stunden den 49er vor Aarhus bei relativ viel Welle und ca. 10 bis 15 Knoten Wind. Er schaffte es, das Probesegeln ohne Kenterung durchzustehen und auch das Handling des riesigen Gennakers (38 qm), welcher immerhin mehr als doppelt so groß ist wie der eines 29ers.
Zurück an Land empfingen ihn seine Eltern, denen schon kalt war. Im Gegensatz zu Justin, der trotz des doch schon kälteren Wetters zum Schwitzen kam beim Segeln, ist das Stehen und Zuschauen doch sehr kalt. Es gab dann auch direkt den obligatorischen Handschlag und der Satz: „Wir nehmen das Boot“, fiel überhaupt nicht schwer. Das Grinsen hätte man Justin quasi aus dem Gesicht operieren müssen. Nun musste das Boot abgebaut und verladen werden.
Mit dem 49er auf dem Trailer und einem ganzen T4 voll mit Segeln und Zubehör ging es dann erstmal nach Kiel und ein paar Tage später weiter nach Magdeburg.
So kann Justin die Saison 2019 natürlich kaum erwarten. 

Fotos: Familie Bednarek


29.10.-02.11.2018
29er Training am Gardasee

Vom 29.10. bis 02.11.2018 fand nochmal ein 29er Traininglager in Campione del Garda statt. Justin fuhr am Samstag, direkt nach dem er nochmal beim Seglerverein Leipzig war, mit seinem Trainer Tommy mit dem ICE nach Rosenheim. Dort blieben sie bis Sonntag und sammelten dann nachmittags noch ein paar andere Segler ein und fuhren zum Gardasee.
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16. Oktober 2018
Saisonausklang

Am 16.10.2018 sollte die aktive Wasserzeit für die Jugendgruppe zu Ende gehen – obwohl wir es ja in diesem Herbst mit fantastischen Temperaturen zu tun haben. Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde der Grill angezündet. Die leckeren Beilagen der fleißigen Eltern sorgten für einen schönen gemeinsamen Abend, bei dem unser Trainer die Saison auswertete – Erreichtes hervorhob, Ziele für die neue Saison steckte und das Wintertraining ankündigte. Besonders freuten wir uns natürlich über unseren Nachwuchssegler Fabian, den wir herzlich nun als aktives Vereinsmitglied der Jugend begrüßen durften.


04.-07. Oktober 2018
Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft 29er

Vom 04. Bis 07.10.2018 fand beim Berliner Yacht Club (BYC) auf dem Wannsee die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der 29er Klasse statt.
Justin reiste bereits am 02.10. an und baute das Boot auf, Hannes kam abends mit Zug nach und für den 03.10. war ein Vortraining geplant, jedoch war am Mittwoch (03.10.) ca. 40 Knoten Wind und mehr, so dass entschieden wurde nicht rauszufahren. Die Segler fuhren stattdessen in die Innenstadt und kamen pünktlich zur Vermessung der Boote und zur Anmeldung um 15 Uhr zurück.
Es ging abends dann doch noch einmal aufs Wasser und es wurde bis in den Sonnenuntergang gesegelt. Leider hatten Justin und Hannes noch etwas Materialbruch, was sie aber ohne Probleme noch vor Beginn der Regatta am Donnerstag reparieren konnten. Es folgte dann noch Theorie und Nachbesprechung.
Die ersten drei Regattatage waren relativ gleich, leichter bis mittlerer Wind, wechselhaftes Wetter und es gab jeden Tag eine Vorbesprechung am Morgen und eine Nachbesprechung mit Videoanalyse am Abend. Die Beiden haben stark an ihren Starts gearbeitet und insbesondere daran, aggressiver und in der ersten Reihe zu starten, also vorne und die Position zu halten, das jedoch mit mittlerem Erfolg. Trotzdem waren über die Tage große Fortschritte zu vermerken und auch die Leetonnenrundungen mit Gennaker bergen wurden besser.
Am letzten Tag war dann noch einmal mehr Wind, jedoch konnten Justin und Hannes gesundheitsbedingt nur 2 von 3 Wettfahrten mitsegeln. Nicht zuletzt war das auch der Tatsache geschuldet, dass die Wettfahrtleitung auf einem sehr sehr großen Kurs 3 Runden segeln ließ, was für 29er abnormal lang ist, da der 29er ein Jugend-High-Performance-Skiff ist und dadurch besonders anspruchsvoll und enorm kräftezehrend zu segeln ist. Normal sind eigentlich 2 Runden, insbesondere für den letzten Regattatag. Das Gesamtergebnis wurde durch die ausgelassene Wettfahrt jedoch nicht sonderlich beeinflusst. Justin und Hannes belegten den 41. Platz.
Fotos: Sören Hese


Herzlich Willkommen!
Fabian
Fabian
Wie alt bist du?
9 Jahre

Woher kommst du?
Aus Wellen, das liegt etwa 17 km von Magdeburg.

Wie bist du zum Segelsport gekommen?
Ich möchte, seit ich 5 Jahre bin, Kapitän werden. Und da suchte ich einen Sport, der mich schon einmal ans Wasser führt.

Wie kamst du dann auf unseren Verein?
Mein Papa fand die Webseite und stellte mir diese vor.

Du warst jetzt bei uns mehrmals zum Training. Wie gefällt es dir?
Mir gefällt es sehr gut und deshalb möchte ich auch gern hier Mitglied werden.

Was gefällt dir am Segelsport?
Das man sich sportlich betätigt, an der frischen Luft ist – und vor allem gefällt mir das Wasser.Außerdem gefiel mir das Probesegeln auf dem Cadet. Das könnte mal mein Boot werden.

Hast du auch noch andere Hobbies?
Ich spiele noch Akkordeon.

Herzlich Willkommen in der Jugendgruppe des 1. SVBS. Wir wünschen dir viel Spaß bei und mit uns und immer „Gooden Wind“!


03.-07. Oktober 2018
Trainingslager Optijugend Schleswig Holstein an der Schlei

Zusammen mit Kindern und Jugendlichen aus Schleswig Holstein verbrachte Finja einen Teil ihrer Herbstferien im Trainingslager in Borgwedel an der wunderschönen Schlei. Die Befürchtung dort etwas allein zu sein, da sich die anderen schon gut kannten war völlig umsonst. Schnell hat sie sich in die Gruppe eingelebt und neue Segelfreunde gefunden. Spannend war für sie auch bei zumeist trockenem Wetter und gutem Wind das neue Revier zu erkunden.
In zwei Trainingsgruppen trainierten Anna, Johna, Niklas und Philipp die Seglerinnen und Segler. Nach dem Frühsport ging es täglich mehrere Einheiten aufs Wasser, wo die Vorbereitung auf Regatten, Manövertrainings, Rollwenden und so einiges mehr geübt wurden. Auch die Theorie kam nicht zu kurz, wenn die Wassereinheit vorbereitet und ausgewertet wurde. In den windarmen Zeiten gab es gleich noch einmal ein Kentertraining, welches Finja unfreiwillig gleich am ersten Tag bei Windstärke 5 ausprobieren  „durfte“.
Natürlich gab es auch Freizeit von dem Freizeitsport, die mit Tischtennis- und Fußballspielen, Verstecken und einer Nachtwanderung allen gut tat.
Danke an unseren Verein für die Freigabe und Danke an das Trainerteam, das Finja so gut aufnahm und in die Gruppe integrierte. Auch euch einen schönen Saisonausklang!


29.-30. September 2018
Ahorncup

Auch zum Ahorncup wollte Finja als Vertreterin des 1.SVBS antreten. In einem für sie erstmals riesigem Feld von 72 Opti B- Seglern, mit zum Teil sehr großen Regattaerfahrungen und im letzten Optijahr, kämpfte sich Finja durch die einzelnen Wettfahrten. Leider machte sie hierbei zum erstenmal die Erfahrung, dass immer einer die letzte sein muss. Bewundernswert, dass sie trotzdem mit viel Spaß dabei war und sich sofort auf ihr nächstes Segelevent freute. Wie schön, dass es um den Spaß am Segeln gehen kann und nicht nur um Ranglistenpunkte. Mach weiter so, Finja – auch solche Tage kennt wohl jeder Regattasegler.


15.-16. September 2018
Seglerhauspreis

Am 15. Und 16.09.2018 war Justin mit Zeno Heilmann (SVL) als Steuermann und Philo Heilmann (SVL) als Vorschoter eines anderen 29ers in Berlin beim VSaW zum diesjährigen Seglerhauspreis. Insgesamt sind 18 29er zur diesjährigen Berliner Jugendmeisterschaft der 29er angetreten. Zudem waren 420er, Laser 4.7, Laser Radial, Laser Standard vertreten und segelten ihren Seglerhauspreis aus, die 470er konnten leider mangels Meldebeteiligung nicht starten.
Am Samstag, den 15.09., wurden morgens die Boote aufgebaut und sich angemeldet. Nachdem alle fertig waren ging es auch schon los, raus auf den Wannsee, denn für 11 Uhr war bereits der erste Start angesetzt. Es war ordentlicher Wind, wie vorhergesagt, und die Segler hatten Spaß. Insgesamt wurden bei den 29ern an diesem Tag 5 Wettfahrten gesegelt. Nachdem alle 5 Wettfahrten geschafft waren und die Boote abgebaut und in ihre Persenningen verpackt waren ging es zum Essen. Zu guter Letzt ließen sie den Tag entspannt mit etwas Boatwork und Kartenspielen ausklingen.
Am Sonntag, den 16.09., ließ sie der Wind im Stich, so dass der Tag mit Startverschiebung begann. Schließlich entschloss sich die Wettfahrtleitung doch rauszufahren und war optimistisch gestimmt noch wenigstens eine Wettfahrt durchführen zu können. Jedoch mussten alle Versuche eines Startes, mangels Wind, abgebrochen werden. Nachdem alle Boote abgebaut waren, fand noch die Siegerehrung statt und als die Boote schlussendlich verladen waren, machten sich alle auf den Heimweg.
Justin und Zeno belegten den 8. Platz, vor ihnen war Philo mit Sophie Kirchherr (WSC). Sieger wurden die Lokalmatadoren vom Berliner Yacht Club gefolgt von Seglern des Kieler Yacht Clubs und des Lübecker Yacht Clubs.
Fotos: Seglerverein Leipzig e.V. und Torsten Bednarek


01.-02. September 2018
Expovita Regatta in Leipzig

Am 1. und 2. September 2018 kamen 108 Segler mit ihren 75 Booten beim Seglerverein Leipzig (SVL), am Kulkwitzer See zusammen, um die 45. Expovita Regatta unter sich auszusegeln. Vertreten waren 30 Opti B, 26 420er, 12 Laser-Radial und 7 29er. Die Vielfalt an Seglern ließ auf spannende Rennen hoffen. Mehr lesen ..


20.-22. Juli 2018
Außer Spesen nichts gewesen

Ja, so kann es gehen. Hier im Magdeburger Lande wussten die Menschen vor Hitze nicht wohin und hofften auf ein paar Tropfen Regen. An der Talsperre Pirk sah das ganz anders aus.
Finja hatte sich zusammen mit ihrem Bruder vom WBF Magdeburg zum Blauen Band beim TSV Oeslnitz an der schönen Talsperre Pirk angemeldet.
Freitagabend ging es mit logistischer Meisterleistung – Wohnwagen, ein Boot aufs Dach, eines auf die Achse – hinunter in den Süden Sachsens. Ein wunderschöner Sonnenuntergang über dem Feld am Stellplatz ließ auf ein herrliches Wochenende hoffen. Viele Boote in verschiedenen Klassen waren angereist und hofften das begehrte Blaue Band in Empfang nehmen zu können. Leider kam nicht ein kleinster Hauch Wind. Dafür setzte der Regen ein. Die Trauer über nicht eine Wettfahrt und das Verpacken nassen Equipments wurde jedoch durch den Seglerball mit einem leckeren Buffet und einige erfrischende Bäder im See ein wenig genommen.
So hoffen alle beim nächsten Mal mehr Glück mit dem Wetter zu haben.


01.-04. Juli 2018
Trainingslager am Barleber See

Endlich war es wieder so weit: Die Ferien hatten begonnen und traditionell startete dann am Sonntag unser Jugendtrainingslager. 11 Kinder und Jugendliche nutzen die Zeit um miteinander zu trainieren, gegeneinander anzutreten und eine schöne Freizeit miteinander zu verbringen. Das Wetter war fast zu schön, denn man kam an Land bei Temperaturen bis zu 32 Grad ganz schön ins Schwitzen. Dafür waren Wasser und Wind genau die richtige Abkühlung. ..Mehr lesen

Unsere BooteUnser RennerVerschiedene Bootsklassen zusammen


27. Juni 2018
Der MDR war da

Natürlich wollte die Jugendgruppe den Verein unterstützen und versammelte sich trotz erheblicher terminlicher Schwierigkeiten – schließlich war es Zeugnisausgabetermin mit vielen Veranstaltungen – dank engagierter Eltern mit vier Kindern und Jugendlichen am Barleber See. Auch die Großen ließen es sich nicht nehmen mit ihren eindrucksvollen Segelbooten und – manövern Werbung für unseren Verein landesweit zu betreiben. ..Mehr lesen


16.-19. Juni 2018
Actionreiche Kieler Woche – 29er mit Justin

Die Kieler Woche war die vierte Regatta in dieser Saison für Justin zusammen mit seinem Teampartner Hannes aus dem Lausitzer Seenland im 29er. ..Mehr lesen


16. Juni 2018
Hauptmann von Köpenick Regatta

Motiviert von der Silbernen Lok begab sich Finja am 16.06.2018 erneut zu einer Opti C Regatta. Diesmal ging es zum Köpenicker Sport Club nach Berlin in das Frauentogrevier. Hier waren 47 angemeldete Optiseglerinnen und -segler,  alle in der Anfängerklasse, die gegeneinander auf der Dahme an einem Tag mit zwei Wettfahrten zu einem 1-2-3-1-2-3 Kurs antraten. ..Mehr lesen


09./10. Juni 2018
Silberne Lok 2018 – Finja holte den Siegerpokal in Opti C

Am 09. und 10.06.2018 wurde wieder vom ESVK auf dem Plauer See und dem Breitlingsee die Silberne Lok in verschiedenen Bootsklassen ausgetragen. Da auch eine Opti C Regatta ausgeschrieben war, nutzte Finja die Gelegenheit einmal in einem anderen Revier als den Magdeburger Gewässern an den Start zu gehen. Es war für die junge Seglerin schon beeindruckend mit den vielen verschiedenen Bootsklassen auf‘s Wasser zu gehen.
In Opti C waren sechs junge Seglerinnen und Segler gemeldet, die von ihren Trainerbooten aktiv bei ihren ersten Regattaerfahrungen unterstützt werden konnten.  Die drei Wettfahrten am Samstag wurden mit voller Kurslänge ausgefahren und so lernten die Kinder wieder einmal die Hürden der Tonnenumrundungen, des Segelns bei wenig Wind und die Hürden der Starts kennen.
Einen zweiten Segeltag gab es aufgrund der Gewitterneigung am Sonntag nicht mehr.
Finja gelang es trotz Startschwierigkeiten im Laufe der Wettfahrten jeweils als erste durchs Ziel zu fahren. Damit holte sie für den 1. SVBS Gold in der Opti C Klasse und ihren persönlich ersten Pokal, der sie sehr stolz machte. Frank Muhr, der als Schiedsrichter aus unserem Verein die Regatta begleitete, konnte neben der Gratulation gleich noch ein paar gute Hinweise für das nächste Training geben.

Danke für die gute Organisation und das schöne Abendprogramm an die Organisatoren.

Herzlichen Glückwunsch Finja und auch Wolfgang Kirchner und Herbert Kasperschinsky zu ihren guten Plätzen bei den O-Jollen.

Diese Schot immerAls erste durchs ZielZweikämpfeNeben vielen GroßenJetzt aber aufpassenUm die Tonne Der Sieg ging an den 1.SVBSStolz


02.-03. Juni 2018
LJM Sachsen im 29er

Justin ist, zusammen mit seinem Steuermann Hannes vom WSVLS, bei der LJM Sachsen im 29er mitgesegelt . Diese fand am 02. und 03.06.2018 auf dem Zwenkauer See und im Rahmen der Lipsiade statt. Da Justin auch SVLSW Mitglied – und der WSVLS ein sächsischer Verein ist – kamen sie in die sächsische LJM Wertung. ..Mehr lesen


02. Juni 2018
Vereinsmeisterschaft

Am 2. Juni ließen es sich vier Kinder und Jugendliche der Jugendgruppe des 1.SVBS nicht nehmen bei der Vereinsregatta dabei zu sein.  Aaron, Finja, Morten und Tristan starteten, neben den erfahrenen Seglern mit ihren Ixylons, O-Jollen, 470ern und Schwertzugvögeln, in ihren Optimisten und dem 420er. Das gab ein buntes Feld auf dem Barleber See als die verschiedenen Bootsklassen an der Startlinie auf ihren Start warteten. Ein verkürzter Kurs für die Optimisten ließ auch unsere Anfänger gut mithalten. Alle fuhren ihre drei Wettfahrten motiviert und bei gutem Wind mit Windstärken von 3 – 4 Bft ab. Aaron fuhr sicher alle 3 Wettfahrten als Sieger der Optigruppe ins Ziel und freute sich über den 1. Platz, wie auch unsere 420er Crew ;-).  Es war wieder ein gut organisierter schöner gemeinsamer Samstag, der bei einem Essen und Seglerlatein seinen gemütlichen Ausklang fand. Vielen Dank an die Organisatoren und unsere Wettfahrtleitung.


12.-18.05.2018
Bericht zu Pfingsten

Eine Seglerin unserer Jugendgruppe lernte während ihres Urlaubs die „alten Zeiten“ der Segelei kennen. Zusammen mit ihren Eltern verbrachte sie ihre Pfingstferien auf dem holländischen Dreimastschoner „Albert Johannes“. .. Mehr lesen
In der HöheAlbert JohannesEntspannen im Klüvernetz


10.-13.Mai 2018
Trainingslager Himmelfahrt & Z1 Cup

Am 10. und 11.Mai 2018 war ein Segler unserer Jugendgruppe zusammen mit seinem Steuermann vom WSVLS in ihrem neuen 29er (GER 2204) im Trainingslager im Leipziger Neuseeland am Zwenkauer See und auf der anschließenden Regatta, dem Z1 Cup, vom 12.-13. Mai 2018.
Im Vorhinein wurde das neue Boot abgeholt und einmal in Magdeburg aufgebaut und durchgecheckt. Dann wurde alles verpackt und ab gings nach Leipzig.
Am Donnerstag wurde erstmal um 8 Uhr der 29er aufgeriggt und dann das Trainingslager offiziell eröffnet. Es waren über 50 Teilnehmer, die in den Bootsklassen Opti, O’pen BIC, 420er und 29er vertreten waren.
Bei leichtem bis mittlerem Wind ging es für eine kurze Einheit aufs Wasser und dann zum Essen. Alle Segler waren hungrig und so ging es nach einer Stärkung und einem kleinen Einsatz mit Segeltape an der Fock wieder aufs Wasser.
Am Freitag war dann kaum noch Wind da so dass die Nachmittagseinheit ausfiel und an den Booten gearbeitet wurde. Die beiden haben noch ein paar Stellen an ihrer Regattafock repariert, um ideal auf die anschließende Regatta vorbereitet zu sein.
Am Samstag, dem 12.05., wurde der Z1 Cup eröffnet und um 12 Uhr wurde die erste Wettfahrt gestartet. Der Wind war gut sodass am Samstag bereits 6 der insgesamt 7 ausgeschriebenen Wettfahrten abgesegelt werden konnten und für den Sonntag nur noch eine Wettfahrt über blieb. Das hatte zur Folge, dass die 29er am Sonntag nach knapp einer Dreiviertel Stunde wieder im Hafen waren.
Hannes und Justin konnten ins Mittelfeld segeln und die Regatta auf einem 6. Platz beenden. Als Fazit kann man ziehen, dass die Gennakerkurse sich etwas verbessert haben was Hauptziel sein sollte und die Regatta echt Spaß gemacht hat. Die beiden freuen sich schon auf die nächsten Regatten und bleiben weiterhin dran.


5. Mai 2018, Klappe die Zweite – Ansegeln bei besserem Wind und richtig guter Stimmung

Heute war uns das Wetter gut gesonnen und das brachte richtig fröhliche Stimmung auf den See.  Sechs Kinder und Jugendliche ließen es sich nicht nehmen beim Ansegeln des Vereins dabei zu sein und ihre Boote auf’s Wasser zu bringen. Dabei wurde gleich einmal getestet, was außer Opti noch so alles geht. So stieg man mal auf die Ixy oder begab sich auf das Motorboot.  Alle waren mit viel Freude dabei und mischten sich unter die „Großen“.  Der Trainer, die meisten Eltern und Geschwister gingen mit gutem Beispiel voran und ließen ihre Segel vom Wind treiben. Die Zuschauer mussten bei dem guten Wetter aufpassen keinen Sonnenbrand zu bekommen. Am Ende kamen alle freudig und mit knurrendem Magen an Land, wo der Grill schon auf die Hungrigen wartete. Die Sonne lud für die ganz Mutigen sogar schon mal zum Anbaden ein. Ein sehr gelungener Tag. Danke an alle, die dazu beigetragen haben und allen einen guten Start in die Saison!


01.05.2018
Ansegeln im Verein, 1. Versuch;)

Unsere Jugendgruppe war mit 5 motivierten Seglerinnen und Seglern da. Der Wind „leider“ auch – mit zu viel Kraft. Auf ein neues am nächsten Wochenende.


14./15. April 2018
Ostereierregatta Eiermann Cup Opti B beim WBF Magdeburg

Nun war es endlich soweit. Eine junge Seglerin und ein junger Segler standen aufgeregt in den Startlöchern um ihre erste große Regatta mit zu segeln. Am Freitag begann der normale Wahnsinn eines Regattaseglers – alles zusammenpacken und abtransportieren nach Fermersleben. So konnten die Kinder schon einmal kurz ihr Segelrevier in Augenschein nehmen.
Am Samstag ging es dann los – Regattafeeling. Optis, Riggs, Motorboote, Wohnwagen, Segelklamotten, die Wiese war voll. Stolz meldeten sich Aaron und Finja im Wettfahrtbüro an und erhielten neben dem traditionellen Osterei, ihren ersten Stempel in den Seglerpass.
Micha übernahm die Steuermannsbesprechung und legte die Ziele für die erste Regatta fest: 1. Spaß haben, 2. Durchhalten und 3. Kurse versuchen abzusegeln.
Das Wetter lies zunächst auf einen guten Beginn hoffen – nicht zu viel Wind aber genügend für unsere Anfänger. So konnte Aaron als 11. über die Ziellinie fahren. Die Wetterverhältnisse sollten sich im Verlauf der Regatta jedoch ändern.
In der zweiten Wettfahrt lernte Finja nun bereits den zweiten Wahnsinn einer Regatta kennen: Regen und Windböen. Da wurde es schon etwas schwerer das zweite Ziel umzusetzen. Man brauchte Kraft um dem Wind im Segel stand zu halten. Sie hielt durch und fuhr auch die letzten beiden Fahrten mit, die dann wieder etwas angenehmer waren.
Sonntag lernten unsere jungen Seglerinnen und Segler nun den dritten Wahnsinn einer Regatta kennen: Warten! Warten! Warten – auf Wind! Leider musste dann abgebrochen werden und die traditionelle „Ostereiersuchfahrt“ wurde an Land zur Siegerehrung verlegt.
Fazit: Aaron und Finja lernten auf dieser Regatta schon einmal so einige Höhen und Tiefen kennen. Sie hielten durch und hatten Spaß. Also waren die Trainerziele umgesetzt. Danke Micha!

Herzlichen Glückwunsch euch beiden!
Zur Siegerehrung nahmen sie stolz ihre Urkunden und Geschenke in Empfang. Danke dem WBF für die gute Organisation und auf ein Wiedersehen.


9.April 2018
Unsere Jüngsten machen den Jüngstensegelschein

Passend zum Saisonstart 2018 traf sich die Jugendgruppe zur Abnahme des Jüngstensegelscheins am 9. April. Wir können Aaron, Finja, Hanna, Justin, Moritz, Morten und Wanda zum 1. „Führerschein“ zum Führen von Segelbooten herzlich gratulieren. Damit sind sie jetzt auch berechtigt an Regatten teilzunehmen. Mögen euch Wind und Wellen immer gut gesonnen sein!


7. April 2018
Regattatraining der Jugendgruppe

Nachdem unsere Jugendgruppe den Jüngstensegelschein abgelegt hatte, wollten Aaron und Finja es nun wissen und das Flair einer Ranglistenregatta kennenlernen. Dazu bedurfte es nach einer so langen Winterpause natürlich noch einmal ein Einsteigen in das Boot und besonders viele Tipps vom Trainer. So gab es ein außerplanmäßiges Training für die beiden am 7. April. Nun können sie berichten, noch vor offiziellem Ansegeln im Verein, mit Micha wohl als erste das Boot auf dem Wasser gehabt zu haben. Bei 15 Grad Luft- und gefühlten Minusgraden Wassertemperatur wagten sich alle auf den See um die wichtigsten Manöver zu wiederholen. Mit Wenden, Halsen, Tonnenumrundungen, Vorfahrtsregeln und Segelkursen sowie Knotenkunde bereitete Micha die beiden auf ihre erste Regatta vor. Viel Erfolg euch beiden am nächsten Wochenende!



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